24.03.2019 Hinrunde der Judo-Jugendliga in Marquartstein

Zum neunten Mal in Folge wurde, am 17.03.2019, eine Runde der Judo-Jugendliga im Gymnasium in Marquartstein vom Judo-Club Achental ausgerichtet. Das Event, das sich zum obersten Ziel gesetzt hat, die Jugend an den Wettkampf heranzuführen, ist eine sehr beliebte Veranstaltung sowohl beim Nachwuchs, als auch bei ihren Trainern. Die Begegnungen sind von Fairplay und Kameradschaft geprägt, ein Klima, in dem jedem Sporttreibenden das Herz aufgeht. Die Mannschaften bestehen aus 15 Mitgliedern aus den drei Altersgruppen der U(nter)12, der U15 und der Jugend U18. „Die Mischung machts“ könnte man als einen der Hauptgründe für die Atmosphäre in der Halle benennen: während die Jüngsten versuchen, sich vor ihren älteren Teammitgliedern zu präsentieren, wollen die Älteren cool aussehen und dabei auch entsprechend punkten. Jeder gewonnene Kampf bringt der eigenen Mannschaft einen Punkt, während jeder verlorene die Gegner jubeln lässt. Die Mannschaftskameraden stehen ihren Mann am Mattenrand und feuern sich gegenseitig bis zum völligen Verlust der Stimme an.
Nur noch drei Mannschaften starten in der Liga „Süd“ in diesem Jahr. Wie in alle anderen Sportarten auch, ist über die Jahre die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder zum Sport zu ermutigen, immer weiter zurückgegangen. Nur noch schulische Leistungen scheinen zu zählen, dabei vergessen wir, dass ein gesunder Verstand sich nur in einem gesunden Körper richtig entwickeln kann. In der Sportart, die wegen ihres einmaligen, von allen Lehrkräften, sowie von der UNESCO gelobten Wertesystems, als DIE beste Sportart für die körperliche- sowie geistige Entwicklung der Kinder bis zu ihrem 16. Lebensjahr gelobt wird, fällt es uns immer schwerer Mitglieder zu bekommen. In keiner anderen Disziplin können sich die Kinder besser austoben als im Judo. Der hohe Turnanteil und das unabdingbare Praktizieren mit einem Partner, für dessen Wohlbefinden man die Verantwortung trägt, sind Schlüsselelemente dieser Sportart.
Als bestes Team am heutigen Kampftag erweist sich die Kampf-Gemeinschaft Palling-Freilassing-Töging. Mit 8:6 räumt sie zuerst unser Team, die KG Achental-Aibling-Miesbach, von der Matte, um anschließend die KG Kirchweidach-Tittmoning-Teisendorf mit 10:3 sensationell zu besiegen. Unsere Begegnung gegen KG Kirchweidach-Tittmoning-Teisendorf endet mit 10:5 zu unseren Gunsten und beschert uns den zweiten Platz in der Hinrunde der diesjährigen Austragung der Hinrunde. Die Rückrunde findet am 05.05.2019 bei unserem Partnerverein aus Bad Aibling statt.

17.02.2019 Das Aus bei den Einzelmeisterschaften der U18

Durch das Einsetzen der ersten puberalen Phase und den damit verbundenen Wachstumsschübe, verschlechtert sich das Last-Kraft-Verhältnis der jungen Sportler. Dieser Zeitpunkt variiert genetisch bedingt, sodass für den Einen die Phase bereits vorbei ist, während sie für den Anderen hingegen noch gar nicht begonnen hat. Mittendrin in diesem Lebensabschnitt befindet sich Lucas Kuttalek, unser letztes heißes Eisen im Rennen um die Deutsche Meisterschaft der Kadetten. Entsprechend unmöglich war es ihm, seine gewohnt gute Leistung abzurufen. Bis im letzten Jahr noch ganz vorne mitkämpfend, erreichte ihn heuer die Niederlage bei der Süddeutschen Meisterschaft am 16.02.19 in Großhadern.
Gegen den Drittplatzierten auf der Badischen Meisterschaft, Paul Goldner vom Bundesligisten KSV Esslingen, reichte die Kraft schon nicht aus, sodass dieser in der dritten Minute einen schwach ausgeführten Angriff unseres Athleten mit Leichtigkeit zum vollen Punkt kontern kann.
Im ersten Kampf der Trostrunde sieht er sich Lucas Bornschein vom ESV Ingolstadt gegenüber. Technisch trennt die beiden Kämpfer nicht viel, also sind Luft und Kraft die ausschlaggebenden Komponenten. Nach fast 6 Minuten Kampfzeit, 2 Minuten „Golden Score“, gibt Lucas auf und legt sich in einen Haltegriff, der seinen Kontrahenten in die nächste Runde befördert, während dieser ihn aus dem Turnier wirft.
Die Trainer aus dem Judo-Club geben sich zufrieden mit dem Erreichten. Der Tiefpunkt war schon zu Jahresanfang zu beobachten, sodass niemand einen großen Sprung für diese Saison erwartet hat. Jetzt zählt es fleißig weiter zu trainieren und sich für die kommenden Herausforderungen vorzubereiten!

27.01.2019 Halbzeit bei den Einzelmeisterschaften 2019

Zum Anfang eines jeden Jahres freuen sich die Sportler der Altersgruppen der U18 und der U21 über ihre Einzelmeisterschaften, die mit Ablauf der Winterferien beginnen.
In der neuen Altersklasse startet, am 13.01.19 in Palling, mit viel Hoffnung Lukas Hartmann. Ganz schnell muss er erkennen, dass hier ein ganz anderer Wind weht als in den jüngeren Altersgruppen zuvor. Mit drei Niederlagen, chancenlos seinen älteren Gegner gegenüber, schafft er es leider nicht, sich über die Bezirksmeisterschaften hinaus zu qualifizieren.
Nach drei vorzeitig gewonnenen Begegnungen verlässt Lucas Kuttalek im Finale die Kraft. Lucas Bornschein vom ESV Ingolstadt ist unter diesem Aspekt eine Nummer zu groß gegen unseren krankheitsbedingt geschwächten Athleten. Der Start war nicht notwendig, denn der letztjährig 5. Platzierte auf der Deutschen ist vom Landeskader auf die Landesmeisterschaft gesetzt. Traditionell nutzt er aber aus Mangel an Trainingspartner im Verein den Einstieg als Trainingseinheit.
Die Bayerische findet am 26.01.19 in Abensberg statt. Die Athleten der U21 steigen hier in der offenen Runde mit ein. Johannes Hörterer muss seine Hoffnungen gleich im ersten Kampf begraben. Eine Kontertechnik seines Kontrahenten verdreht ihm das Knie so stark, dass ein Weiter nicht mehr denkbar ist an diesem Kampftag.
Trotz langer Verletzungspause gewinnt David Kuttalek seinen Auftaktkampf gegen Louis Meidel vom JC Obernburg. Die mangelnde spezifische Kondition verwehrt ihm aber ein Weiterkommen. Die nächsten zwei Begegnungen gehen zugunsten seiner Mitstreiter aus, sodass er sich auch aus dem Geschehen ohne Platzierung verabschieden muss.
Die Gewichtsklasse -55 Kg in der U18 erweist sich als sehr starker Pool. Lucas Kuttalek setzt sich hier in drei Begegnungen vorzeitig durch, bevor er im Halbfinale das Nachsehen gegen Vusal Mustafayev vom Post SV Coburg hat. Übermotiviert lässt er im kleinen Finale gegen Sofiadis Alexandros vom TV Jahn Nürnberg nichts mehr anbrennen und so entscheidet er die Begegnung innerhalb der ersten Minute für sich. Somit ist er auf die Süddeutsche in drei Wochen in Großhadern qualifiziert.
Bravo Leute!